Nachhaltigkeit und Verantwortung von Unternehmen
- mit dem Gartenwulf zum Klima- und Umweltschutz

Einleitung

Holz hat als nachwachsender Rohstoff gegenüber fossilen Energiequellen den Vorteil, dass es CO²-neutral verbrennt, da die Menge an freigesetztem Kohlendioxid der Menge entspricht, die der Baum während der Wachstumsphase der Luft entzogen hat. Bei der nachhaltigen Forstwirtschaft soll die Fähigkeit des Waldes bewahrt werden, gegenwärtig und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen. Mit einer Baumschutzordnung soll vor allem der für das Stadtbild und Stadtklima wichtige ausgewachsene Baumbestand geschützt werden. Diese ist Grundlage für die Festsetzung von Ersatzpflanzungen bei Eingriffen, z.B. beim Entfernen eines Gefahrenbaumes.

Als junges und modernes Unternehmen möchte ich dem obrigen Vorbildern folgen und einen Kreislauf schaffen. Als erste und wichtigste Maßnahme galt es die notwendigen Fällungen durch Neupflanzungen und Baumpflegemaßnahmen auszugleichen. Dies war schnell geschafft, denn durch meinen erlernten Beruf eines Baumschulers habe ich viele Jahre lang hauptberuflich junge Bäume aufgezogen und gepflanzt. Dies führe ich auch weiterhin durch, wenn auch nicht mehr als alleinige Maßnahme. Hinzugekommen ist die Baumpflege, die einen bereits ausgewachsenen Baum auch unter erschwerten Bedingungen möglichst lange gesund und leistungsfähig hält, damit dieser weiterhin pro Stunde 2,35 kg CO² verbraucht und über 1,7 kg Sauerstoff produziert - genug für 10 Menschen (Durchschnittswert einer 80 Jahre alten Eiche).

Leider wird beispielsweise beim Kreislauf "Brennholz" durch verschiedene Faktoren vom Ideal abgewichen und dieser ins Ungleichgewicht gebracht. Beim Fällen emitieren die Motorsägen oder der Harvester CO² in die Atmosphäre, ebenso beim Anliefern, Transportieren und Bearbeiten des Holzes. Nun sollte dieses emitierte CO², das außerhalb des Kreislaufs steht, möglichst gering gehalten werden, aber wie? Bei vielen Firmen hört bei diesen Punkten "Anfahrt, Gerät und Bearbeitung" die Motivation auf. Somit verursachen alle drei Punkte eine erhebliche CO² Emission. Ich möchte als modernes Unternehmen diese CO² Emissionen so gering wie möglich halten und habe es dadurch geschafft, beinahe CO² neutral zu arbeiten.

Die Anfahrt

Um hier nachhaltig und trotzdem wirtschaftlich zu sein, habe ich ein Erdgas betriebenes Firmenfahrzeug gewählt, das 25% weniger CO² emitiert als Benzin. Mit reinem BIO-ERDGAS sinkt der CO²-Ausstoß sogar um bis 97 %. Außerdem entstehen im Vergleich zu Diesel rund 95 % weniger Stickoxide. Erdgas hat sogar bei der CO²-Bilanz gegenüber Autogas die Nase vorn. Durch meine Antriebswahl kann ich sogar als vielfahrender Jobtourist, der auch Deutschland weit unterwegs ist, eine Vorbildfunktion erfüllen und CO² einsparen, genauso wie sie Geld einsparen durch meine geringen Anfahrtsgebühren.

Fiat Fiorino Erdgas Kleintransporter mit unter 4€ auf 100km und dabei noch Ladevolumen von der größe einer Europalette
 

Die Geräte

Fast immer Verwendung findet natürlich die 2-Takt-Benzin-Motorsäge. Das ist auch bei mir nach wie vor gegeben. Nur rüste ich jetzt bereits um und erledige den Großteil, oftmals sogar alles, mit einer neuartigen Akkumotorsäge aus der Green Technology Serie von Pellenc, die sogar leistungstechnisch ihren Benzin-Motorsägen überlegen ist. Außerdem sparen sie als Auftraggeber dadurch Geld, da diese neuartigen Geräte keine Wartungszeit fürs Tanken mehr benötigen. Über Nacht wird sie für den kompletten nächsten Tag vollkommen CO² neutral durch Strom aufgeladen, der zu 100% aus regenerativen Energiequellen besteht, somit spare ich im Jahr ca. 500 Liter Benzin und dadurch weit über 10 Tonnen CO² ein.

Professionelle Akkusäge Selion C20 im Einsatz: Leise, Leicht und Kraftvoll

Die Bearbeitung

Standard ist immer noch eine Bearbeitung mit einer Hubarbeitsbühne, die natürlich fast immer fossile Brennstoffe benötigt und viel Geld kostet. Die Seilklettertechnik ist hier eine kostengünstige und CO² neutrale Bearbeitung ohne Emissionen.

Sicher in die Wipfel des Baumes mit Muskelkraft und Seilklettertechnik anstelle Fossiler Brennstoffe

Da es aber auch bei mir noch nicht ganz ohne CO²-Emissionen geht, schaffe ich einen Ausgleich durch meine Mitgliedschaft beim WWF, der größten und einflussreichsten Umweltorganisation in Deutschland. Dessen nationale und internationale Projekte tragen dazu bei, dass die Bewahrung und verantwortungsvolle Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung vereinbar sind.

Somit kann ich garantieren, dass sie durch ihren Auftrag auch indirekt etwas für den Klima- und Umweltschutz tun, indem sie mein Unternehmen auswählen. Nun schließt sich wieder der Kreislauf und Umweltschutz wird zum Geschäftsvorteil.

Eine Herangehensweise, die hoffentlich zunehmend Schule macht!

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